Himmel auf Erden - Stefan Wehmeier

Dieses Buch wird wohl kaum im Feuilleton der FAZ oder der ZEIT erwähnt werden, weil es zwei Stützen unserer Matrix hinterfragt: Den Kapitalismus und die Religion.

Wehmeier sieht in den Religionen pathologische Machtstrukturen, die uns daran hindern, das Problem des Kapitalismus zu verstehen. GOTT entspricht dem Archetyp des "Großen Investors". Dieser ist die sowohl symbolische als auch tatsächlich mächtigste Instanz und Grundlage des Kapitalismus.

Ohne damit den unermesslichen Schaden zu entschuldigen, den der religiöse Wahnsinn angerichtet hat und bis zur Verwirklichung der Natürlichen Wirtschaftsordnung noch anrichten wird, kann über die Religion gesagt werden, dass sie eine Beschleunigung in den Anfängen der Kulturentwicklung bewirkte, bzw. diese überhaupt erst in Gang setzte.
Mit den Religionen wurde jedoch die Unterscheidung zwischen Marktwirtschaft (Paradies) und Kapitalismus (Erbsünde) vorenthalten, damit musste auch das Gerechtigkeitsempfinden gestört werden.
Weil Wehmeier das Thomas-Evangelium zur Kritik des Kapitalismus anführt, wurde er oft als "christlicher Verfechter der Freiwirtschaft" missverstanden.

Wehmeier greift aber gerade die religiös-kirchliche Verfälschung unserer Wahrnehmung an. Er betont dabei den menschlichen Geist nicht spirituell oder transzendental, gleitet aber auch nicht in den blanken Materialismus ab (Ziel und Sinn: Schaffung von Schönheit und Wissen - Zitat A.C. Clarke).

Warum das Buch für Rheingolder interessant ist, zeigt sich in einem Zitat von Prof. Dr. Gustav Ruhland (Berlin 1895), das ich der Webseite von Wehmeier (deweles.de) entnommen habe:

“Wir werden also, bei sonst gleichen Verhältnissen, jenes Land als auf der höheren Stufe volkswirtschaftlicher Entwicklung stehend zu bezeichnen haben, in welchem der Mittelstand am meisten vertreten ist. Wo aber der Mittelstand sich in fortschreitender Auflösung befindet, dort haben wir eine Entwicklung vor uns, welche diesen Auflösungsprozess des Mittelstandes begleitet.”

Rheingold ist ein Zahlungsmittel des Mittelstandes, nicht der Großindustrie. Zudem ist es als zinsloses Freigeld angelegt und räumt nicht zuletzt mit dem Konstrukt der „Schuld“ auf. Rheingold ist ein Beispiel, wie sich das Prinzip der Natürlichen Wirtschaftsordnung dezentral (ggf. regional), eigenverantwortlich und der Subsidiarität verpflichtet durchsetzen kann.

Der Autor von „Himmel auf Erden“ hat sich mit dem Rheingold bisher nicht befasst, er sieht sich als gänzlich neutralen Analyst des Thomasevangeliums (in seinem Verständnis als "Hinterster" oder "Ideengeber"), welches im Zentrum seines Buches steht.

Die Metaphern des Thomasevangeliums werden ökonomisch ausgelegt und mit Aussagen aus einer weit gefassten Literaturkenntnis in Verbindung gebracht.
Wehmeier sieht Jesus von Nazareth dabei als Denker, der die Grundprinzipien der Natürlichen Wirtschaftsordnung erkannte. Die künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten durch die Kirche unterschlug dabei die ökonomische Aussage und fixierte die Menschheit in einer veralteten Spiritualität.

Eine hoch interessante Argumentation, die viel Freude macht, jedenfalls so viel, wie man selbst offen für neue Gedanken ist…
Wehmeiers Wahrheitsanspruch stößt dabei diejenigen ab, die es sich in der Matrix allzu bequem gemacht haben. Und das ist auch gut so…

Zitat Wehmeier: „Sie können mich nicht kritisieren, sondern nur anhand meiner Texte Ihre zahlreichen Vorurteile und Denkfehler korrigieren.“

Als Kurzinhalt:

Das parasitäre Prinzip des Privatkapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, von fleißig nach reich), spaltet die Gesellschaft – von einem Krieg bis zum nächsten und dazwischen mit exponentiell steigender Tendenz – in eine immer ärmere Mehrheit von Zinsverlierern (Proletariat) und eine immer reichere Minderheit von Zinsgewinnern (Dekadenz).

Ein Zinsverlierer muss ständig etwas wollen, um zu existieren, ohne aber die Chance zu haben, das Gewollte zu erreichen, während ein Zinsgewinner bereits existiert ohne etwas zu wollen und daher nicht wissen kann, was er wirklich will.

Ein bewusstes, sinnvolles und glückliches Leben ist erst in der idealen Makroökonomie (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus) möglich, in der eine stetige Proportionalität von marktwirtschaftlich erbrachter Leistung und Gegenleistung für alle Wirtschaftsteilnehmer dauerhaft garantiert ist.

Um die ideale Makroökonomie zu verwirklichen, in der allgemeiner Wohlstand auf höchstem technologischem Niveau, eine saubere Umwelt und der Weltfrieden selbstverständlich sind, bedarf es des elementaren Erkenntnisprozesses der “Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion".

Jesus von Nazareth entdeckte fast zwei Jahrtausende vor dem Genie Silvio Gesell die einzige Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können:
Das Grundprinzip der absoluten ökonomischen Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft, verwirklicht in der Freiwirtschaft mit einem umlaufgesicherten Geld.

Denn sobald es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu erzielen (Zins), wäre selbst dann, wenn alle Menschen „gut“ wären, der nächste Krieg unvermeidlich.

Nochmals als Zitat von Wehmeier:
„Heute, kurz vor dem evident werden der globalen Liquiditätsfalle (Armageddon), muss man darum nicht nur sprichwörtlich sondern tatsächlich bei Adam und Eva anfangen, um die Marktwirtschaft zu erklären.

Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich “Auferstehung”.

In der Freiwirtschaft werden die Fähigkeiten aller arbeitswilligen Menschen stets nachgefragt und durch das Verschwinden leistungsloser Kapitaleinkommen mit dem vollen Arbeitsertrag bezahlt.

Besitz und Macht werden durch die positiven Prinzipien Fähigkeit und Wissen ersetzt.

Rheingolder können heute schon die alten Euro (Zinsgeld) ersetzen durch schöne Rheingold-Scheine (vom Konzept her Freigeld) und den Weg in eine gerechte Wirtschaftsordnung beginnen zu gehen!
Region(en): Allgäu, Lausitz, Frankfurt am Main, Darmstadt, Islam, Augsburg

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